Kunstsammlungen von Unternehmen haben in Österreich in den letzten Jahrzehnten eine beeindruckende Reputation erfahren, insbesondere, wenn sie durch eigene Museumsbauten einen permanenten öffentlichen Status erfahren.
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion steht die öffentliche Bedeutung von Unternehmenssammlungen im Fokus. Angesichts von Sparbudgets der öffentlichen Hand und der in den letzten Jahrzehnten enorm gestiegenen Werte auch der Gegenwartskunst wird u. a. die Frage erörtert, inwieweit sie als Ergänzung bzw. Erweiterung von staatlichen Sammlungen gesehen werden können und dürfen.
Wie sieht das Selbstverständnis von Firmensammlungen aus? In welcher Weise kann Kunst identitätsstiftend sein als öffentliches Selbstverständnis? Ist Kunst primär explizite Wertanlage? Wäre ein kooperatives Vorgehen mit der öffentlichen Hand überlegenswert, etwa auch im Hinblick auf größere steuerliche Absetzbarkeit? Wie könnte eine solche Private Public Partnership aussehen, gerade hinsichtlich der Bedeutung von Unternehmenssammlungen für das kulturelle Erbe generell?
Diskussionsteilnehmer:innen:
Moderation: Prof. Mag. Carl Aigner
€ 5,- zzgl. Eintritt. Um Anmeldung wird gebeten.